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Published on November 12th, 2012 | by Rostig

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10. Retro-Börse für klassische Videospiele im Ruhrgebiet – Kaffee, Kuchen, Pixelbrei

Die alljährlich zweimal stattfindende Retro-Börse hat sich zumindest im bevölkerungsreichen Nordrhein-Westfalen als so etwas wie eine Institution, ein Mekka für alle Freunde klassischer Video- und Computerspielsysteme etabliert. Nachdem man für die letzte Veranstaltung den Standort nach Oberhausen ins Haus Altenberg verlagert hatte, kehrte man zur 10. Retro-Börse wieder back to the roots, d.h. ins beschauliche Bochumer Falkenheim. Ich muss gestehen, ich bin kein Mensch der von Menschenaufläufen dieser Art besonders angetan wäre, und angesichts der teilweise doch krassen Besucherströme stießen die Kapazitäten des Falkenheims abermals an ihre Grenzen. Da war das Haus Altenberg beinahe ein kleiner Luxus!

Ansonsten hat sich im Wesentlichen nicht viel verändert: Mit dem Keller- und dem oberen Ausstellungsraum hat man den Verkaufsmenschen zwei größere Hallen zur Verfügung gestellt, auf denen sich zahlreiche private und gewerbliche Händler tummelten. Auch die Flure und Zwischenräume wurden von verkaufswütigen Menschen belagert, die so manchen Exoten zum Verkauf boten. Dabei stieß man auf viele bekannte Gesichter, die untereinander Smalltalk betrieben, fachsimpelten und Kontakte schmiedeten.

In einem separaten Raum gab es mal wieder eine hübsche Sonderausstellung, dieses Mal unter dem Motto „10 Konsolen, die du in deinem Leben wahrscheinlich noch nie gespielt hast“ – Darunter fanden sich auch kuriose Videospielsysteme wie etwa das FM-Towns Marty aus dem Hause Fujitsu oder das PC-Tower Look-a-like PC-FX von NEC, welches vor allem mit einer Vielzahl von erotischen Dating Sims aufwarten konnte.

Das Nachmittagsprogramm glänzte mit einem live am Gameboy produzierten Chiptune-Set von Low Bit Revolte sowie einer Lesung aus der Neuauflage des Buches „Die Commodore-Story“, welche um 14:00 im Café stattfand.

Summa Summarum war die Retro-Böse im Ruhrgebiet wieder ein schönes Erlebnis, das man sich im Grunde genommen immer wieder antun kann. Viele nette Menschen, die oder andere Kuriosität und eine gemütliche, beinahe familiäre Atmosphäre laden auch interessierte Neuzugänge ein, sich diese Veranstaltung zu Gemüte zu führen. Bis zum nächsten Mal, in Oberhausen!

Hinweis: In der Gallerie sind auch Fotos von der vergangenen Retro-Börse enthalten.

 

 

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3 Responses to 10. Retro-Börse für klassische Videospiele im Ruhrgebiet – Kaffee, Kuchen, Pixelbrei

  1. Lord Raptor says:

    Also das Falkenheim ist etwas “gemütlichler”, als die Location in Oberhausen.^^

    Auf jeden Fall empfehlenwert!

  2. Makorus says:

    Auch wenn es wieder sehr voll war,kann man die Börse wirklich nur empfehlen.
    Habe Konsolen gesehen,von denen ich nicht mal wusste,dass sie existieren.

  3. Lord Raptor says:

    Mit der Zeit, gewöhnt man sich auch an den Geruch.^^

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