News 54

Published on April 6th, 2013 | by Rostig

0

Sponsered Video: Bioshock Infinite – Unter dem Himmel von Columbia

Es ist immerhin 5 Jahre her, seit die Mannen von Irrational Games um Creative Director Ken Levine mit Bioshock ein Franchise aus der Taufe erhoben haben,  welches artdesigntechnisch und inhaltlich Akzente im Shooter-Einerlei der 2000er setzen konnte und als geistiger Nachfolger des grandiosen System Shock 2 gehandelt wurde. Während Bioshock 2 dann schließlich mehr wie Vollpreis-Add On denn eigenständiger Nachfolger anmutete (und zudem von 2K Marine entwickelt wurde), sind bei dem vor wenigen Tagen veröffentlichten Bioshock Infinite wieder die einstigen Schöpfer am Werk gewesen. Inhaltlich kehrt man der Unterwasserstadt und dem Mekka für moralinarme Freigeister Rapture den Rücken und begibt sich in die Haut des ambivalenten Booker deWitt in die infiniten Weiten der Himmelsstadt Columbia anno 1912.

Die Exposition wird dem Spieler bekannt vorkommen: Am Anfang war das aufgepeitschte Meer, ein ominöser Leuchtturm und ein Pärchen, das euch mit einer kryptischen Aufgabe betraut – „Bringen sie uns die Kleine und tilgen sie die Schuld” – Abgesehen von dem Paar klingt das Ganze verdächtig nach der Einleitung zu Bioshock: Statt aber einer Taucherglocke, die den Spieler auf den Grund des Meeres befördert, schießt die Transportkapsel den Spieler just gen Firmament – In die Wolkenstadt Columbia – Dort wird eben jenes Mädchen, Elisabeth ihr Name,  gefangen gehalten.

Die morbiden Art Déco-Fassaden der Erstlinge weichen edlen Bauten im Jugendstil (oder eben Art Nouveau) – Die engen Gänge Raptures eher  offenen über Hochbahnen verbundenen und weitläufigen Arealen – Die äußeren Schauwerte können sich wie schon im Original also durchaus sehen lassen. Die Geschichte um so monumentale Themen wie Schuld, Sühne und die Liebe wirkt narrativ komplexer als in der Vorgängern und nebenbei enthält Bioshock Infinite mit der  bereits genannten auch „endlich“ eine Figur, die beim Spieler empathische Reaktionen generiert und provoziert. Diese ist nebst den atemberaubenden Kulissen auch mehr als nur der heimliche Star des Titels.

Spielerisch bleibt man sich treu: Bioshock Infinite präsentiert sich als waschechter Ego-Shooter mit kleinen Rollenspielelementen und diversen Kräften, die sich erweitern und ausbauen lassen. Mit Blitzen um sich werfen, Feuerbälle schleudern, telekinetische Fähigkeiten – Alles wie gehabt. Es lassen sich ebenso erneut medizinische Ressourcen plündern, Energie zur Aufladung der Fähigkeiten sowie Geld für die Nutzung der Verkaufsautomaten. Antagonist ist dieses Mal ein gewisser Comstock, der die Bewohner Columbias wie ein sektiererhafter Guru um sich schart. Er ist es auch, der Elisabeth wegen ihrer „speziellen“ Fähigkeiten Zeit und Raum zu manipulieren, gefangen hält. Nach der Befreiung steht sie Booker  als emotionaler Bezugspunkt und Sidekick zur Verfügung, ihre Fähigkeiten werden mitunter Teil der gelungenen und temporeichen Spielmechanik.

Summa Summarum ist Bioshock Infinite ein wuchtiges Brett von einem Spiel, ein Must Have im Jahre 2013 und bringt dem in den letzten Jahren etwas stagnierenden Shooter-Markt den frischen Wind, den er so dringend gebraucht hat. Ken Levine, Mission Accomplished!

Bioshock Infinite ist seit dem 26. März 2013 für PC, Xbox360 und Playstation 3 im Handel erhältlich.

Ein etwas ausführlicheres Review folgt in den nächsten Wochen noch an dieser Stelle.

//// Dieser Artikel ist von Bioshock Infinite und 2K Games gesponsered,  der Inhalt wurde von Couchheroes.de verfasst. //

Tags: , , , , , , , , , , , , , ,


About the Author



Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Back to Top ↑