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Published on Februar 15th, 2014 | by Rostig

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Couchheroes.de stellt vor: Ouya-King.de

Als das Konzept der Android-basierten Videospielkonsole Ouya seinerzeit auf der Crowd Funding-Plattform Kickstarter debütierte, feierte man das Projekt als alternativen Gegenpol zur den immer restriktiveren Firmenpolitiken der großen Konzerne (Sony, Microsoft und deren Handlanger im Publishing-Sektor) – Es war einer der großen Hypes des vergangenen  Jahres. Ouya sollte nicht nur als Open Source-Konsole herhalten, sondern war gleichzeitig auch noch entwicklerfreundliches Devkit. Als dann aber die ersten Kritiken diverser Fachpublikationen eintrudelten,  schien die allgemeine Stimmung hinsichtlich der Open Source-Innovation deutlich gedämpft. Ein zu geringes Aufgebot an Ouya-Exklusivtiteln wurde bemängelt, Defizite in der Konnektivität, ebenso wie ein teurer, aber unausgereifter Controller. Darüber hinaus schmälerten diverse Disharmonien zwischen Hardware und Betriebssystem den Spaß. Der einstige Star der Kickstarter-Szene droht (nach wie vor) nur als kleinere Randnotiz in die Videospielhistorie einzugehen, nicht zuletzt weil als einsamer Distributor in bundesdeutschen Gefilden die Firma Flashpoint AG fungiert, die das Gerät verspätet und zum (erhöhten) Preis von 119,99 €  in die Ladenregale gebracht hat.

Wer sich hingegen immer noch für die Ouya als Proof of Concept mit bislang ungenutztem Potential interessiert, darf auf unserer Partnerseite Ouya-King.de (ein bisschen Werbung in eigener Sache) vorbeischauen. Ouya-King bietet als deutschsprachiges Webmagazin zur Ouya-Plattform nicht nur aktuelle News rund um den Android-Würfel, sondern funktioniert auch durchaus als Kompendium, welches lesenswerte Informationen zur Konsole und ihren technischen Daten, zum Entstehungsprozess, zum Konzept sowie zur Rezeption offeriert. Die Seite hat ein schlichtes, aber schönes Design, die Seitenstrukturen sind nachvollziehbar und ordentlich gegliedert und die Artikel sind durchweg gut geschrieben, sodass auch Außenstehende was mit der Thematik anfangen können. Was bei ouya-king.de zugegebenermaßen noch ausgebaut werden muss, ist die Content-Dichte, üblicherweise Dreh- und Angelpunkt für den Erfolg einer Website: Mich persönlich würde beispielsweise die Nutzung von Homebrew-Software interessieren, etwa die Bandbreite an verfügbaren Emulatoren oder die Tauglichkeit für Multimedia-Anwendungen wie etwa das Xbox Media Center. Praxis-Tests in Videoform, kleinere Modding-Tutorials (z.B. das Rooten der Konsole, um den Google Playstore verfügbar zu machen) und Reviews von Ouya-Exklusivtiteln würden das Angebot von ouya-king.de abrunden.

http://www.ouya-king.de

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