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Published on Juni 15th, 2014 | by Rostig

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Sponsored Post: Borderlands: The Pre-Sequel! – Abgehobener Wahnsinn auf Pandoras Monden

Borderlands: The Pre-Sequel? Was soll denn das für ein seltsamer Untertitel sein?“ mag sich der ein oder andere gefragt haben, der Ende Mai/Anfang Juni über die Ankündigung zum neuen Franchise-Beitrag stolperte. Der offenbar selbstironische Kommentar auf den nunmehr Jahrzehnte-andauernden Fortsetzungswahn der Videospielindustrie und ihrer latenten Neigung, mit Origin- und Reboot-Handlungssträngen unbedingt die Vorgeschichten ihrer umsatzträchtigen Helden erzählen zu wollen, unterstreicht den zeitweise skurrilen und understatement-lastigen Humor der Reihe.

Tatsächlich ergibt sich der Namenswirrwarr aber aus dem chronologischen Kontext, in welchen der jüngste Titel der Borderlands-Serie eingebettet ist: Die Handlung von Borderlands: The Pre-Sequel setzt nach dem ersten Teil ein, und erzählt die Vorgeschichte von Borderlands 2. Vier neue Charaktere streifen durch die Weiten Pandoras (naja, nicht ganz – In Borderlands: The Pre-Sequel besucht ihr vielmehr Pandoras Mond), mit Handsome Jack als Auftraggeber. In Borderlands: The Pre-Sequel erfahrt ihr dann nämlich auch, wie aus dem eigentlich ganz okayen, etwas verschrobenem Typen, das durchgeknallte und zynische Arschloch aus Borderlands 2 geworden ist. Bei den vier Protagonisten handelt es sich ebenso keineswegs um völlig neue Gesichter, sondern mehr oder minder alte Bekannte. Athena etwa kann mit ihrem psychokinetischen Schild nicht nur die Elementar-Angriffe ihrer Widersacher absorbieren, sondern auch zurückschleudern. Auch Wilhelm, der biomechanische Handlanger von Handsome Jack in Borderlands 2, ist mit von der Partie. Der weibliche Sheriff von Lynchwood, Nysha, ehemalige Weggefährtin von Jack bringt ihre ganze eigene Definition von Gerechtigkeit in die illustre Runde. Und last but not least hätten wir da noch… Claptrap, die schreckhafte bis geltungssüchtige Blechbüchse ist jetzt auch spielbar.

Der Mond Pandoras hat seine ganze eigenen physikalischen Gesetze: Unmittelbar auf das Spielgefühl wirkt sich vor allem die niedrige Schwerkraft aus, die meterhohe Sprünge erlaubt. Dadurch können vermeintlich unerreichbare Orte mit allerlei Geheimnissen entdeckt werden – Ebenso begegnet man auch mal Gegnern, die mit Jetpacks ausgestattet sind. Natürlich kommt ein neues Borderlands nicht ohne neues Waffenarsenal aus: Zweifellos dürfte der frostige Elementarschaden den bleibendsten Eindruck hinterlassen: Widersacher, die eingefroren wurden sind besonders anfällig für… na ihr wisst schon. Bioshock lässt grüßen!

Womit wir auch bei der passenden Überleitung wären: Anders als die anderen Borderlands-Titel, wird The Pre-Sequel nicht vordergründig von Gearbox entwickelt, sondern in Kooperation mit 2K Australia, die wiederum an allen Bioshock-Titeln beteiligt gewesen sind. Auch gut: Anthony Burch ist immer noch am Scriptwriting beteiligt, der abgefuckte und herrlich wortwitzige Humor bleibt also auch bei dem The Pre-Sequel erhalten: Ansonsten ist es aber ähnlich wie bei Rocksteady´s Arkham Reihe – Wie Arkham Origins ist The Pre-Sequel mehr ein Borderlands 2.5 als ein vollwertiger Nachfolger, und mehr das Appetithäppchen zwischendurch, um die Wartezeit zum Drittwerk (dann vermutlich wieder von Gearbox entwickelt) zu überdrücken – Dazu sind die Neuerungen in der Spielmechanik zu marginal, das technische Grundgerüst zu gleich. Fans werden aber vermutlich trotzdem bedenkenlos zuschlagen können. Mindestens aber dürfen sie sich den spaßigen und zum Kopfnicken animierenden Trailer anschauen.

Erscheinen wird Borderlands: The Pre-Sequel am 17.10. 2014 für Xbox 360, Playstation 3 sowie den PC. Die Next Generation-Konsolen bleiben derzeit außen vor (argumentiert wurde mit einer noch zu geringen Hardwarebasis). Es bleibt zu vermuten, dass die PS4- und Xbox One Ableger irgendwann später folgen werden.

//Dieser Artikel wurde von 2K gesponsert, für den Inhalt hingegen ist allein die couchheroes.de-Redaktion verantwortlich//

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