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Published on Oktober 19th, 2014 | by Rostig

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Sponsored Video: Bayonetta 2 – Ein hypersexualisierter, berauschender Hexentanz

Es ist mittlerweile vier Jahre her, dass SEGA in Kooperation mit den Experten für durchgeknallten Japano-Wahnsinn, Platinum Games, einen Titel hervorgebracht haben, der zum Kritikerliebling im Hack & Slay-Genre avancierte, eine nach wie vor loyale Fan Base hinter sich hat, kommerziell aber nicht die Erwartungen des Publishers zu erfüllen vermochte. Natürlich rede ich hier von der lasziven Umbra-Hexe Bayonetta – Sequel-Pläne hingen folglich lange Zeit in der Schwebe, da ein Nachfolger für den angeschlagenen SEGA-Konzern ein unkalkulierbares finanzielles Risiko darstellte. Schließlich sprang Nintendo in die Bresche, um Bayonetta 2 doch noch zu produzieren.

The end of story: Am 24. Oktober erscheint Bayonetta 2 exklusiv für die Wii U – Und verehrte Bois und Boisinnen, das Teil hat nichts von seiner wahnwitzig-abgefuckten Faszination verloren. Eine nach wie vor dezent konfuse Story gibt dem göttlich-dämonischen Treiben den Rahmen, um ein artdesigntechnisch überwältigendes bis anarchisches Feuerwerk abzuliefern, das alle kreativen Grenzen zu sprengen scheint. Bayonettas frühere Nemesis, Jeanne, wird im ersten Kapitel etwa vom dämonischen Drachen Gomorrha angegriffen – Während ihre leibliche Hülle noch mehr oder minder unversehrt bleibt, wird ihre Seele in den tiefsten Höllenschlund des hinabgezogen. Bayonetta beschließt selbstverständlich, die Seele ihrer einstigen Lieblingsfeindin zu retten und sich selbst ins Inferno zu begeben – so weit, so gut.
Spielmechanisch ist auch Bayonetta 2 gewohnt elegant, intuitiv und über alle Maße erhaben. In diesem Bereich haben Platinum Games also nach wie vor nichts verlernt – Der durchaus knackige Schwierigkeitsgrad des Vorgängers musste hingegen ein wenig Federn lassen. Im einfachsten Schwierigkeitsgrad werden Neulinge behutsam an die Steuerung herangeführt, indem man mittels Touchpad brachiale Combos abrufen kann. Auf den höheren Schwierigkeitsgraden hingegen ist es nach wie vor die Mischung aus Ausweichen, Kontern, Attackieren und dem kontextbedingten Aktivieren der Hexenzeit, die zum gewünschten Erfolg führt. Auch wenn Bayonetta 2 ein bisschen sanfter ist, als der Vorgänger, gilt nach wie vor die Devise: „Easy to learn, hard to master“. Um der aggressiven Engelsbrut auf noch erhabenere Art und Weise auf die Pelle zu rücken, können bei Höllentorwächter Rodin erneut weitere Moves, Waffen und Kostüme gegen Heiligenscheine, die interne Währung, eingelöst werden.

Fazit: Bayonetta 2 ist nach wie vor ein Nischentitel wie er im Buche steht. Durch die unbestreitbaren spielerischen Qualitäten ist B2 aber nichtsdestotrotz eines DER zentralen Must Haves des ausklingenden Jahres 2014 (dieser Eindruck wird durch die bisherige, durchweg positive Rezeption seitens der Presse bestätigt). Als Bonus dürfen alle Käufer der Retail-Variante den grandiosen Erstling in einer technisch sauberen Variante nachholen – Platinum erfindet nicht neu, sondern erweitert und verfeinert behutsam die ohnehin schon bemerkenswert gute Kernspielmechanik. Trotz kurzen Haaren, hat die Umbra-Hexte nichts von ihrem Biss verloren und ist immer noch ein surrealer Garant für den einen oder anderen WTF-Moment. Einen durchaus aussagekräftigen Eindruck vermittelt der nachfolgende Trailer.

//Dieser Artikel wurde von Nintendo gesponsert, für den Inhalt hingegen ist allein die couchheroes.de Redaktion verantwortlich//

 

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