Hardware-Insider KeplerL2 liefert Hinweise auf mögliche PlayStation 6-Produktionskosten und Verkaufspreise

Im Rahmen der derzeit angekündigten Preiserhöhungen bei der PlayStation 5-Familiengruppe gab es eine ausgiebige Diskussion im NeoGaf-Forum. Auch potentielle Produktionskosten und Launchpreise der kommenden Generation wurden im Zuge dessen thematisiert. Hier hat sich dann auch der seit Jahren als zuverlässig geltende Hardware-Insider mit dem Nickname KeplerL2 zu Wort gemeldet.

Laut ihm lägen die geschätzten reinen Materialkosten für die mögliche PlayStation 6 bei ca. 760 US-Dollar. Unter moderater Subvention wäre ein Verkaufspreis von etwa 699 US-Dollar denkbar. Bei bestimmten Iterationen der PlayStation 5 ist das nach wie vor der Fall.

Für den wirtschaftlich sinnvollsten Zeitpunkt für einen Marktstart der PlayStation 6 hält KeplerL2 Ende 2027. Eine Veröffentlichung danach sei risikobehaftet, da die Preisdynamiken bei RAM und NAND relativ unvorhersehbar seien.

Höhere Waferpreise könnten beim spätere Zeitpunkt zudem weitere Kosten verursachen und Strafzahlungen an AMD notwendig machen. Der einzige sinnvolle Grund für eine Verzögerung sei für Sony also, auf fallende Speicherpreise zu hoffen – das aber sei, wie oben bereits genannt, wenig vorhersehbar und risikoreich.

Auch die jüngsten Preiserhöhungen der PlayStation 5 sind durch die Speicherkrise bedingt – die Kosten für RAM und NAND sind signifikant gestiegen, die Preise von AMD bei CPUs und GPUs ebenfalls. Grund ist mitunter der hohe Bedarf an Margen für KI-Datenzentren.

Auf Basis dieser Faktoren sei demnach ein Zeitkorridor Ende 2027 bei den oben genannten Konditionen denkbar. Wir werden also voraussichtlich nächstes Jahr sehen, ob sich die Prognose bewahrheitet.